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 Huub Oosterhuis | Bücher | Lehrhaus & Liturgie 

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Doppel-CD mit allen Gesängen der Schola der Kleinen Kirche, die nicht auf "Du Atem meiner Lieder" zu finden sind.

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CD-Box "Du Atem meiner Lieder"

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Du Atem meiner Lieder

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Lehrhaus & Liturgie, Amsterdam

"In den Niederlanden wurde seit dem Krieg an verschiedenen Orten, vor allem in protestantischen Kreisen, das "Lehrhaus" als Institution einer langen jüdischen Tradition (Beth Hamidrash) praktiziert. In der Synagoge wird nicht nur gefeiert, sondern auch ständig gelernt. Denn man soll wissen, was man feiert und wovon man singt: Schrift und lebendige Tradition.

Die ständig drohende Gefahr jeder Liturgie, auch jeder "schönen" Liturgie, auch die der (Amsterdamer Studenten-)Ekklesia, ist, dass sie hohl wird, leer, Hall und Widerhall. In einem Buch über die Kirchengeschichte in den Niederlanden seit dem zweiten Vatikanischen Konzil, Twee of drie (Zwei oder drei), 1980, schrieb Oosterhuis:

"Wo Liturgie fehlt, fällt die Gemeinde auseinander: ohne Bild und Gleichnis und Lied verkümmert die Möglichkeit, sich gegenseitig im Wort der Schrift wiederzuerkennen. Wo das Lehrhaus als selbstständiges Projekt oder wenigstens als Element im Gottesdienst fehlt, fängt die Liturgie an, hohl zu klingen."

Um das Element des Lehrhauses zu fördern, hat Oosterhuis mit einigen anderen 1980 die Stiftung "Lehrhaus und Liturgie" gegründet. Von da aus wurden viele Bibelkurse, Lehrhäuser und auch liturgische Kurse organisiert. Eine Zeitschrift wurde herausgegeben, erst Werkschrift, jetzt (seit 1995) ein Monatsbrief und viele andere Publikationen. Das alles hat sehr fruchtbar gewirkt auf die Liturgie und hat viele neue biblische Lieder hervorgebracht. Programmatisch und beispielhaft dafür ist wohl das Schriftlied:

Der Chaos schuf zu Menschenland,
der Menschen hier zusammenband,
Er schrieb sein Wort, gegeben
zum Schutz für unser Leben,
Er schrieb uns frei mit eigner Hand.
Schrift, die Menschenursprung schreibt,
Wort, das treu bleibt.

Das Buch, das jeden Namen nennt,
Gesichter, Seelen, Menschen kennt,
die Liebe, so lebendig,
die Liebe so vergänglich,
die Wehn, die nie zu Ende gehn.
Schrift, die Menschentage schreibt,
Licht, das hell bleibt.

Sein unvergänglich Testament,
dass Er uns auch im Tode kennt,
die Tage, die wir leben,
auf Tod hin festgeschrieben,
zum ewig Leben hingelenkt.
Schrift, die Menschenzukunft schreibt.
Er, der treu bleibt.

Der wichtigste Teil der Arbeit der - teilweise von Einzelpersonen und religiösen Orden finanziell gestützten - "Stiftung Lehrhaus und Liturgie" ist die Produktion, Herausgabe und Verbreitung der Lieder und Texte von Oosterhuis. Dazu organisiert sie Liedtage, die von hunderten Sängerinnen und Sängern besucht werden (viermal im Jahr, seit 2000 auch in Deutschland) und bringt Partituren und CDs heraus (2002: niederländisch (25), deutsch (5), englisch (2) )."

Kees Kok, Stiftung Lehrhaus & Liturgie
(aus: Die liturgische Dichtung von Huub Oosterhuis, in: Arbeitsstelle Gottesdienst, 02/2002, S. 76-83)

Weitere Informationen zur Stiftung Lehrhaus und Liturgie finden sie unter www.huuboosterhuis.de

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